Philipp Schoch in den Regierungsrat

Pro Velo beider Basel macht sehr selten Wahlempfehlungen. Wenn aber ein ehemaliger Co-Präsident von Pro Velo beider Basel zur Wahl steht, dann ist der Fall klar: Philipp Schoch gehört für uns in den Regierungsrat Baselland.

Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt um ganz sicher zu sein, dass das Velo und die Velofahrenden tatsächlich profitieren werden, wenn Philipp Teil des Regierungsrates Baselland wird. Hier sind seine Antworten:

  • Was würde sich mit dir im Regierungsrat im Baselbiet fürs Velo ändern?

Philipp Schoch: Das Velo ist ein günstiges und nachhaltiges Verkehrsmittel, der Kanton muss die Veloinfrastruktur endlich richtig fördern. Veloschnellrouten und die schwierigen Knoten wie Münchenstein/Dreispitz oder Muttenz/St. Jakob müssen verbessert werden.

  • Welche Visionen oder gar konkreten Ziele hast du für den Veloverkehr im BL?

Philipp Schoch: Das Velo ist für kurze Strecken in einer Stadt oder Agglomeration das beste Fortbewegungsmittel. Velofahren muss viel sicherer werden, wir benötigen auch für schnelle E-Bikes ein entsprechendes Angebot.

  • Wie können wir als Pro Velo das Dilemma angehen, dass sich bei Velofragen der Kanton und die Gemeinden gegenseitig den Ball zuspielen? Oder wie kann der Kanton Baselland die Veloförderung zusammen mit den Gemeinden schlagkräftiger, effizienter machen?

Philipp Schoch: Es gibt Gefässe, in welchen über Lösungen gesprochen wird zwischen Kanton und Gemeinden, die Velomobilität war dort aber noch nie ein Thema. Velostrassen sind günstig und der Kanton muss mit den Gemeinden dies umsetzen, entsprechende Gesetze müssen geändert werden (beim Autoverkehr ist das der Normalzustand, dann geht es doch fürs Velo auch).

  • Braucht es zusätzlich zu besserer Infrastruktur nicht auch Förderprogramme, z. B. an den Schulen?

Philipp Schoch: Velo fahren muss noch cooler werden, das Sportamt soll grosse fix installierte Pumptracks bauen, das bringt Kinder aufs Velo. Jede Person welche vom Auto aufs Velo umsteigt vermindert den Stau, das müssen wir fördern. Das Baselbiet tritt in die Pedale, alleine im Auto sitzen war gestern.